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Geschichte Italiens und des Gardasee

191 v. Chr.
Oberitalien wird zur römischen Provinz Gallia Cisalpina.

89 v. Chr.
Verona bekommt die Rechte einer römischen Kolonie. Den Gemeinden von Oberitalien werden die römischen Bürgerrechte zugestanden.

59-49 v. Chr. Verona entwickelt sich unter der Statthalterschaft Caesars am Kreuzungspunkt strategisch wichtiger Verbindungsstraßen zu einem hochrangigen Handels- und Verwaltungszentrum.

395 n. Chr.
Teilung des Römischen Reiches. Norditalien fällt an Westrom.
Ab 404 wird Ravenna Hauptstadt von Norditalien.

403
Die Westgoten unter Alarich belagern Verona.

452
Die Truppen des Hunnenkönigs Atila verwüsten Verona und die Poebene.

476
Ende des Weströmischen Reiches. Der Der germanische Heerführer Odoaker erobert Italiens Norden.

493
Theoderich der Große (Dietrich von Bern), König der Ostgoten, besiegt Odoaker bei Ravenna.

568-773
Die Langobarden übernehmen die Macht in Oberitalien; Verona wird ein bedeutender Bischofssitz.

774
Karl der Große erobert das Langobardenreich, es folgt die Angliederung an das Frankenreich. Ab 817 regiert Karls Enkel Lothar I. in Italien.

911-962
Nach dem Ende der karolingischen Herrschaft reißen die sogenannten Nationalkönige, mächtige Provinzfürsten, die auch mit den Päbsten paktieren, in Italien die Macht an sich. Pabst Johann XII. ruft den deutschen König  Otto I. zu Hilfe. Dieser erobert erneut 962 Norditalien und lässt sich vom Pabst zum Kaiser krönen und teilt die Mark Verona samt Gardasee Bayern zu.

Ende des
10. Jhd.
Die reichen oberitalienischen Städte streben nach Autonomie von den kaiserlichen Beamten, es entstehen unabhängige Stadtrepubliken.

1163
Nach vergeblichen Versuchen von Friedrich I. Bardarossa, die lombardischen Städte unter seine Kontrolle zu bringen, gründen diese die Veroneser Liga gegen den Kaiser, in der auch die Orte des Gardasee vertreten sind. Es kommt zur Bildung des Lombardischen Bundes der oberitalienischen Städte, der sich mit der Veroneser Liga vereinigt und 1176 Barbarossa bei Legnano besiegt. Im Frieden von Konstanz erkennt der Kaiser 1183 die Selbstverwaltung der Städte an.

1236-1259
Ezzelino da Pomano, Vertrauter Kaiser Friedrichs II., übernimmt die Herrschaft im durch Geschlechterfehden geschwächten Verona und erobert 1258 das pabsttreue Brescia.

1277-1387
Die Herrschaft der kaisertreuen Scaliger verschafft Verona und dem Gardaseegebiet einen wirtschaftlichen Aufschwung.

1387-1405
Die Mailänder Visconti erobern die Herrschaft über Verona und den Gardasee. Den Seegemeinden wird das Recht einer gemeinsamen Selbstverwaltung zugestanden.

1405-1521
Venedig erobert Brescia, Verona und den Gardasee.

1796
Napoleon erobert die Lombardei und Venetien. Ein Jahr fallen im Frieden von Campoformio das westliche Gardaseeufer an die von Napoleon gegründete Cisalpinische Republik, das Ostufer und Verona an Österreich.

1805
Österreich verliert die neuen Besitzungen an Napoleon. Italien, Trentino und Südtirol fallen an Bayern.

1814-1815
Nach dem endgültigen Sturz Napoleons spricht der Wiener Kongress die Lombardei und Venetien wieder Österreich zu.

1818-1866
Die italienische Einigungsbewegung (Risorgimento) drängt auf ein Ende der österreichischen Herrschaft. Nach Niederlagen in Schlachten gegen eine italienisch-französische Armee muß Wien schließlich die Lombardei und Venetien an das 1861 gegründete Königreich Italien abgeben. Das Trenrino mit Riva bleibt noch bei Österreich.

1919
Nach dem ersten Weltkrieg verliert Österreich im Frieden von Saint Germain auch das nördliche Gardaseeufer, Trient und Südtirol. Das vereinte Italien reicht jetzt bis zur Brennergrenze.

1943-1945
Zweiter Weltkrieg: Nach der Landung der Allierten und dem Sturz des faschistischen Diktators Benito Mussolini zieht sich der “Duce” an den Gardasee zurück und gründet die Republik von Salo`. Nach heftigen Kämpfen wird Musolini auf der Flucht von Partisanen erschossen.

1946
Italien wird Republik.

2003
Nic Mühlbauer beginnt mit dem Internetportal
www.gardasee.info